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Hydraulischer Abgleich: die zehn wichtigsten Fakten

Wenn es ums Energiesparen geht, denken viele an ihren Stromverbrauch. Dabei verursachen Heizung und Warmwasser knapp 90 Prozent des privaten Energieverbrauchs im Haushalt. Mit einem hydraulischen Abgleich können Sie effektiv Heizenergie sparen. Hier erfahren Sie, was Sie dazu wissen müssen.

Damit Sie für das Gespräch mit einem Fachmann vor Ort gut vorbereitet sind: die wichtigsten Details zum Abgleich.

1. Warum muss ein hydraulischer Abgleich überhaupt sein?

Die Heizung ist ein verzweigtes System aus Rohren. Nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes will das Heizungswasser auf dem kürzesten Weg zurück zum Heizkessel. Dabei fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke. Das führt in vielen Häusern dazu, dass vom Heizkessel weit entfernte Räume, zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht richtig warm werden. Hingegen werden Heizkörper, die nah am Heizzentrum liegen, zu heiß. Energie geht so unnötig verloren. Die effiziente und saubere Einstellung des Heizsystems durch einen hydraulischen Abgleich stellt sicher, dass die Wärme optimal im Haus verteilt wird. Dazu werden alle Komponenten der Heizungsanlage - vom Heizkessel bis zur Heizungspumpe - richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. Das Ergebnis: In der Heizung ist stets die richtige Wassermenge mit der richtigen Temperatur zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Wärme wird gleichmäßig im Haus verteilt.

2. Verfügt meine Heizung über einen hydraulischen Abgleich?

Von „außen” ist an der Heizungsanlage nicht zu erkennen, ob ein hydraulischer Abgleich bereits vorgenommen wurde. Sofern Sie nicht selbst Immobilienbesitzer sind, kann Ihnen demzufolge nur der Vermieter oder der zuständige Heizungsfachmann genaue Angaben machen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass Ihre Heizung nicht über einen hydraulischen Abgleich verfügt. Etwa 90 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland sind nicht hydraulisch abgeglichen. In der Praxis werden stattdessen überdimensionierte Heizungspumpen eingesetzt und höhere Vorlauftemperaturen am Heizkessel eingestellt. Durch diese Behelfslösungen werden zwar alle Räume warm – allerdings auf Kosten eines erhöhten Energieverbrauchs und lästiger Fließgeräusche in der Heizung. Ein hydraulischer Abgleich hingegen spart Energie und erhöht den Wohnkomfort.

3. Was kostet und bringt mir ein hydraulischer Abgleich?

Der hydraulische Abgleich als reine Dienstleistung kostet für ein Einfamilienhaus zwischen 300 und 400 Euro. Um einen hydraulischen Abgleich exakt vornehmen zu können, sollten die Heizkörper mit voreinstellbaren Thermostatventilen ausgestattet sein. Diese fehlen in den meisten Häusern und müssen nachgerüstet werden. Deswegen kostet ein hydraulischer Abgleich in der Praxis meist zwischen 600 und 1.250 Euro. Der genaue Preis ist unter anderem davon abhängig, wie viele Thermostatventile mit integrierter Voreinstellung fehlen und ob die Heizungspumpe mit getauscht wird. Regional unterschiedliche Stundenlöhne für Handwerker haben ebenfalls Einfluss auf die Höhe der Kosten.

In unserer Beispielrechnung sorgt der hydraulische Abgleich dafür, dass die jährlichen Heizkosten im Schnitt um 110 Euro sinken. Somit rentiert sich die vergleichsweise kostengünstige Maßnahme schon nach acht Jahren – und damit deutlich schneller als andere Modernisierungsmaßnahmen. Der Einbau einer modernen Hocheffizienzpumpe im Zuge einer Heizungsoptimierung bietet weiteres Sparpotenzial. So können 100 Euro Stromkosten pro Jahr gespart werden. Wie hoch Kosten und Sparpotenzial bei Ihnen sind, erfahren Sie im Ratgeber WärmeCheck.

Neben niedrigeren Energieausgaben hat der hydraulische Abgleich einen weiteren Vorteil: Der Wohnkomfort und die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden erhöht sich, weil nun alle Heizkörper im Haus gleichmäßig warm werden und das Pfeifen und Gluckern der Heizung entfällt.

4. Wie finde ich den passenden Fachmann für einen hydraulischen Abgleich?

Ein hydraulischer Abgleich ist eine Aufgabe für Heizungsfachbetriebe. Energieberater und Schornsteinfeger können im Vorfeld beraten und die Berechnungen vornehmen. Spezielle Datenbanken im Internet, zum Beispiel das Branchenbuch für Modernisierer, Rat und Tat, helfen Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Experten in der Nähe. In einem Vorgespräch am Telefon sollte ein guter Fachmann Referenzobjekte nennen können, in denen er bereits einen hydraulischen Abgleich gemacht hat. Auch sollte er Angaben zu Kosten und Einsparungen machen und erklären, welche Schritte er im Einzelnen bei einem hydraulischen Abgleich machen muss. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie nicht gleich beim ersten Versuch den passenden Handwerker finden. Sie werden mit Sicherheit den richtigen Handwerker „aufspüren”. Immer mehr Fachleute entdecken die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich als zusätzliches Geschäftsfeld für sich.

Herkömmliches (links) und voreinstellbares Thermostatventil (rechts) - mehr dazu in unserer Fotostrecke.

5. Was sind voreinstellbare Thermostatventile - und was haben diese mit dem hydraulischen Abgleich zu tun?

Voreinstellbare Thermostatventile sind Voraussetzung für einen präzisen hydraulischen Abgleich. Durch sie kann die Durchflussmenge des Heizwassers am Heizkörper exakt reguliert und an den tatsächlichen Bedarf des Raumes angepasst werden. Man erkennt Thermostatventile mit Voreinstellmöglichkeit an einer Ziffernskala unterhalb des Thermostatkopfs (siehe Fotostrecke). Diese variiert je nach Hersteller. Häufig reicht die Spanne von 1 bis 6. Jede dieser Einstellmöglichkeiten steht für einen Durchflussbereich: 6 bedeutet maximaler Wasserdurchfluss, 1 kleinstmöglicher Durchfluss. Sind keine voreinstellbaren Thermostatventile vorhanden, müssen sie nachgerüstet werden. Pro Stück ist mit Kosten von rund 30 Euro zu rechnen. Ein hydraulischer Abgleich ist zwar auch mit Rücklaufverschraubungen möglich – mit voreinstellbaren Thermostatventilen ist er allerdings deutlich effektiver.

6. Was passiert im Einzelnen bei einem hydraulischen Abgleich?

Beim hydraulischen Abgleich werden für alle Heizkörper verschiedene Widerstände durch Voreinstellung der Thermostatventile erzeugt. Nur so nimmt das Heizungswasser nicht den schnellsten Weg zurück zum Heizkessel und kann sich gleichmäßig im Haus verteilen. Dafür sind im Kern fünf Arbeitsschritte nötig:

  1. Für jeden Raum wird die benötigte Heizlast berechnet. Wichtig für die Berechnung sind unter anderem die Dämmung der Außenwände sowie Wärmeverluste über Fußboden und Decke.
  2. Mit der Größe der Heizkörper/Heizregister und der Vorlauftemperatur wird die nötige Heizwassermenge bestimmt.
  3. Das Rohrnetz wird erfasst oder abgeschätzt und so die optimale Pumpenleistung bestimmt.
  4. Nun wird gerechnet. Das Ergebnis sind Voreinstellungswerte für die Thermostatventile, die Pumpe und die Regelung des Wärmerzeugers.
  5. Zum Schluss werden die ermittelten Werte am Heizkessel (Heizkurve), der Pumpe und an den voreinstellbaren Thermostaten eingestellt.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Die Fotostrecke zeigt Ihnen, welche einzelnen Schritte beim hydraulischen Abgleich nötig sind. Und wenn Sie es lieber interaktiv haben, klicken Sie sich durch unsere Animation zum hydraulischen Abgleich.

7. Gibt es Fördermittel für den hydraulischen Abgleich?

Die KfW-Bank vergibt vergünstigte Kredite und attraktive Zuschüsse für eine Heizungserneuerung. Die genauen Bedingungen für die Förderung des hydraulischen Abgleichs finden Sie auf der Internetseite der KfW-Bank. Im Rahmen des Förderprogramms 430 beispielsweise erhalten Sie ab einer Gesamt-Investitionssumme von 4.000 Euro einen Zuschuss in Höhe von 7,5 Prozent der Investitionskosten. Dies ist vor allem für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern interessant. Aber auch Eigentümer von Einfamilienhäusern, die zusammen mit dem hydraulischen Abgleich den Heizkessel tauschen oder im großen Stil dämmen, können von den Fördertöpfen profitieren. Außerdem gibt es immer wieder regionale Förderungen, zum Beispiel durch Kommunen oder den örtlichen Energieversorger. Beispielsweise unterstützen München und die Stadtwerke Emden Hauseigentümer. Sie sind auf der Suche nach dem passenden Förderprogramm? Der Förderratgeber hilft Ihnen.

Seit September 2011 ist der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für einige Zuschüsse aus dem BAFA-Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. Das bedeutet: Bonusförderungen für eine neu installierte Pelletheizung oder eine effiziente Wärmepumpe werden nur bewilligt, wenn der Einbau einer effizienten Heizungspumpe und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nachgewiesen werden.

Es müssen nicht unbedingt Zuschüsse oder Kredite sein: Handwerkerleistungen sind für Hauseigentümer steuerlich absetzbar. Ein Fünftel der Lohnkosten erhält man vom Finanzamt zurück. Gerade beim hydraulischen Abgleich zahlt sich das aus – weitere Informationen im Artikel über Steuerboni.

8. Wie lange hält ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage?

Grundsätzlich reicht ein hydraulischer Abgleich für die gesamte Lebensdauer des Heizsystems. Wird allerdings eine entscheidende bauliche Veränderung am Haus vorgenommen, etwa durch das Dämmen der Fassade, muss ein erneuter hydraulischer Abgleich erfolgen. Der Energiebedarf des Hauses hat sich verändert, so dass die Heizlastberechnung für die einzelnen Räume erneuert werden muss. Sofern eine umfassende Sanierungsmaßnahme in naher Zukunft ansteht, sollte der hydraulische Abgleich deswegen erst danach erfolgen.
Wird das Gebäude nach einem hydraulischen Abgleich modernisiert, können die nun „alten” Berechnungen in der Software allerdings meist recht einfach auf die neuen Verhältnisse angepasst werden – gleiches gilt auch, wenn beispielsweise nur einzelne Komponenten der Heizung ausgetauscht werden. Sprechen Sie dazu mit dem Fachmann, der den hydraulischen Abgleich vorgenommen hat.

9. Gibt es Heizsysteme, bei denen ein hydraulischer Abgleich nicht möglich ist?

Bei den am weitesten verbreiteten Anlagen mit Kessel und Heizkörpern (Radiatoren) ist ein hydraulischer Abgleich problemlos möglich. Bei anderen Systemen gibt es einige Besonderheiten. Etwa gestaltet sich die Datenaufnahme für den Fachmann bei Fußbodenheizungen schwieriger, weil die Heizkreisläufe im Fußboden versteckt sind und nicht an der Wand hängen. Grundsätzlich können allerdings die meisten Heizungssysteme hydraulisch abgeglichen werden. Details haben wir in einem eigenen Artikel über den hydraulischen Abgleich bei verschiedenen Heizsystemen für Sie zusammengestellt.

10. Was muss ich nach erfolgtem hydraulischen Abgleich als Nutzer beachten?

Bei einer Optimierung der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich wird die Anlage an den Bedarf des Gebäudes angepasst. Den Nutzern wird dabei keine „Wärme abgedreht”. Vielmehr bleibt ein normaler Komfort erhalten, das Verschwenden von Energie wird aber ausgeschlossen. Konkret heißt das: Bei der Einstellung der Anlage wird zum Beispiel davon ausgegangen, dass 21 Grad eine ausreichende Temperatur für Wohnräume ist. Tropische Bedingungen von 24 Grad und mehr sind nun – mit Ausnahme des Badezimmers – nicht mehr möglich. Sollten Sie höhere Raumtemperaturen wünschen, kann der Fachmann dies natürlich ohne Weiteres in seinen Berechnungen und Einstellungen berücksichtigen. Allerdings stellen die Normraumtemperaturen von 21 Grad sicher, dass das mögliche Einsparpotenzial ohne jegliche Komforteinbußen voll ausgeschöpft werden kann. Bei höheren Raumtemperaturen sinkt der Spareffekt entsprechend.

Ein Auskühlen der Räume, etwa durch dauerhaft gekippte Fenster, sollte vermieden werden. Sofern die Heizkörper vor dem hydraulischen Abgleich so überdimensionert waren, dass eine angenehme Raumtemperatur trotz geöffneten Fensters gehalten werden konnte, ist dies nun nicht mehr möglich.  Zusätzlich sollte auf einen Stop and Go-Betrieb, also das ständige Rauf- und Runterdrehen der Thermostate, verzichtet werden. Damit die Räume warm bleiben, muss nun kontinuierlich geheizt werden. Wählen Sie eine Thermostateinstellung, bei der angenehme Temperaturen erreicht werden und behalten Sie diese bei.

Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Checkliste „Heizverhalten nach hydraulischem Abgleich”.

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Kommentare:

Andreas Braun / "Meine Heizung kann mehr" schrieb am 03.01.2013

Sehr geehrter Herr Urban,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Normalerweise ist eine Raumtemperatur von 21 Grad ausreichend, um ein komfortables Wohngefühl herzustellen. Natürlich gibt es Ausnahmen - Sie beschreiben so eine. Die erwähnten 21 Grad sind ein Richtwert und Ihr Handwerker kann problemlos auch höhere Temperaturen festlegen. Besprechen Sie mit ihm einfach vorab, welche Temperaturen in welchen Räumen erreicht werden sollen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Braun

Peter Urban schrieb am 31.12.2012

Ich möchte meinen Eltern für ihr EFH den hydraul Abgleich empfehlen. Eigentl ist alles klar, u sie haben im Prinzip auch bereits zugestimmt, nur sind beide knapp 90 Jahre alt, u meinem Vater ist oft wegen Z.n. Herzinfarkt u Bypass-OP kalt, so daß er darauf angewiesen ist, es manchmal sehr warm in bestimmten Zimmern zu haben. Kann man das nach einem hydraul Abgleich noch hinbekommen?

Andreas Braun / "Meine Heizung kann mehr" schrieb am 16.04.2012

Sehr geehrter Herr Salzbrunn,

vielen Dank für Ihren Kommentar auf unserer Website.

Der hydraulische Abgleich ist eine hocheffiziente und geringinvestive Energiesparmaßnahme. Das hat zum Beispiel die Optimus-Studie unseres wissenschaftlichen Partners, der Ostfalia-Hochschule, bewiesen.

Bei einem hydraulischen Abgleich wird die Anlage so eingestellt, dass jede Heizfläche nur mit der erforderlichen Warmwassermenge versorgt wird. So werden alle Heizflächen im Haus (von der 1. Etage bis zum Dachgeschoss) gleichmäßig mit Wärme versorgt. Energie wird so effizient genutzt und nicht vergeudet. Bei den von Ihnen angesprochenen 21 Grad handelt es sich um eine Normraumtemperatur. Diese ist nicht "in Stein gemeißelt" und kann natürlich in Absprache mit dem Heizungsmonteur an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Braun

Bernd Salzbrunn schrieb am 15.04.2012

Zu dem ganzen staatlich verordneten Engergiesparwahn -zwang, konkret hier zum hydraulischen Abgleich, möchte ich mal ein paar Worte verlieren! Über den ursprünlichen Sinn des hydraulischen Abgleichs, das an jedem Heizkörper eine ausreichende Warmwassermenge vorhanden ist, bzw. jeder Heizkreis der Fussbodenheizung mit gleich viel Wasser durchströmt wird braucht auch nicht diskutiert werden. Das nun aber ein enormes Sparpotenial durch den hydraulischen Abgleich probagiert wird, diese Ersparnis aber nur dadurch erreicht wird das der Wasserdurchfluss an den Heizkörpern in den Wohnräumen so gedrosselt wird, das nur noch 21 Grad Raumtemperatur erreicht werden kann, sollte mal klar gesagt werden! Wie wäre es wenn mann die Heizung ganz abstellt, dadurch könnte noch mehr gespart werden! Es sind in Deutschland an allen Heizkörpern Thermostatventile Pflicht die bekanntnermassen beim Erreichen der eingestellten Temperatur den Heizkörper abstellen.Den Verbrauchern sollte deshalb selbst überlassen werden wie stark sie ihre Wohnungen einheizen
wollen(können)! Ist das nun die nächste Stufe zur Bevormundung von uns Verbrauchern nach dem Glühlampenverbot, eine vorgegebene Wohnraumtemperatur?

Andreas Braun / Meine Heizung kann mehr schrieb am 20.03.2012

Sehr geehrter Herr Schäfer,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort auf Grund eines kleinen technischen Problems bei uns.

Nach den uns bekannten Informationen wäre ein hydraulischer Abgleich in Ihrem Haus durchaus sinnvoll. Probieren Sie es doch selbst aus und machen Sie den WärmeCheck bei uns auf der Website. So erfahren Sie, wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich individuell rechnet. Und: Mit Rat und Tat, unserem Online-Branchenbuch, können Sie ebenfalls bei uns auf der Seite gleich den richtigen Handwerker in Ihrer Nähe ausfindig machen.

Laut einer Studie unseres wissenschaftlichen Partners, der Ostfalia Hochschule, macht sich ein hydraulischer Abgleich am schnellsten bei Gebäuden bezahlt, die nach 1978 erbaut wurden oder über eine gute Dämmung der Außenwände und des Daches verfügen.

Zusätzlich durch einen hydraulischen Abgleich steigt der Wohnkomfort, weil nun alle Heizkörper im Haus gleichmäßig warm werden und das Pfeifen und Gluckern der Heizung entfällt.

Sollte Ihr Heizkessel allerdings bereits mehr als 15 Jahre auf dem Buckel haben, empfehlen wir, vor einem hydraulischen Abgleich zuerst den Heizkessel erneuern zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen
Andreas Braun

Schäfer schrieb am 28.02.2012

Sehr geehrtes Berater Team,
Ich bewohne eine 85 qm Mietwohnung, im 5. Stock eines 7 stöckigen Wohnhauses, BJ.1964 mit 40 Parteien, das an ein Fernheizwerk angeschlossen ist. Das Haus wurde mit 6 cm Styoporplatten und Doppelfenster nachgerüstet und ich habe eine gute Heizleistung.
Ist für mich ein Hydraulicher Abgleich überhaupt
sinnvoll?.
Mit freundlichen Grüßen.
Friedrich Schäfer

WärmeCheck

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