Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Frühling und Sommer für hydraulischen Abgleich nutzen

Die heizfreien Monate sind der ideale Zeitpunkt, um die Heizungsanlage fit für den nächsten Winter zu machen. Mit dem Geheimtipp hydraulischer Abgleich lassen sich durchschnittlich 110 Euro Heizkosten pro Jahr sparen.

Rund 90 Prozent aller Heizungen sind nicht richtig eingestellt. Das lässt den Energieverbrauch und auch die Heizkosten in die Höhe schnellen. Hauseigentümer sollten jetzt aktiv werden und die Heizungsanlage optimieren. Im Frühjahr und Sommer lassen sich viele Arbeiten an der Heizung einfacher vornehmen, weil nicht mehr geheizt wird und das Abschalten der Anlage problemlos möglich ist.

Die Kampagne "Meine Heizung kann mehr" empfiehlt Hauseigentümern, einen hydraulischen Abgleich durchzuführen. Ein Einfamilienhaushalt spart damit pro Jahr rund 110 Euro Heizkosten. Wird dazu eine effiziente Heizungspumpe eingebaut, können zusätzlich Stromkosten zwischen 75 und 100 Euro pro Jahr vermieden werden.

Hydraulischer Abgleich rechnet sich

Beim hydraulischen Abgleich reguliert ein Fachmann an jedem einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser. Zusätzlich werden die einzelnen Komponenten wie der Heizkessel, die Pumpe und die Thermostatventile richtig eingestellt. So wird die Wärme in den Räumen energiesparend und gleichmäßig verteilt. Ein weiterer Vorteil: Durch die Maßnahme verschwinden auch lästige Strömungsgeräusche, das erhöht den Wohnkomfort.

Rund 400 bis 1000 Euro müssen Hausbesitzer für den hydraulischen Abgleich einplanen. Die tatsächlichen Kosten hängen dabei stets vom Zustand der Heizung und der Zahl der Heizkörper ab. Der Preis ist auch davon abhängig, ob voreinstellbare Thermostatventile und die Heizungspumpe ausgetauscht werden müssen. Im Schnitt amortisiert sich die Investition nach sechs Jahren.

Mit dem Online-Ratgeber „WärmeCheck“ erfahren Verbraucher, wie schnell sich eine Heizungsoptimierung für sie rechnet. Den passenden Handwerker für die Maßnahme finden Hauseigentümer mit dem Online-Branchenbuch „Rat und Tat“.