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Heizsaison startet: Was Sie jetzt in Haus oder Wohnung prüfen sollten

Sechs Maßnahmen bieten sich gerade besonders an. Denn sie haben ein großes Potenzial für geringere Kosten und CO2-Emissionen. Außerdem gibt es für zwei davon 30 Prozent Zuschuss vom Staat.

Auch wenn die Heizung nun wieder läuft, ist es noch nicht zu spät zum Sparen. Einige Dinge lassen sich sofort umsetzen; bei anderen können Sie zumindest mit dem Planen beginnen – und noch in dieser Heizsaison profitieren. Dass es sich lohnt, zeigen einige Beispiele für Eigentümer*innen und Mieter*innen.

Tipps für Eigentümer*innen

1. Heizungsrohre dämmen

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind rund 20 Meter Rohr nicht gedämmt. Das nötige Material gibt es für 50 bis 200 Euro im Baumarkt und kann selbst angebracht werden. So lassen sich im Schnitt 1.000 kg CO2 und Kosten von 315 Euro pro Jahr vermeiden. Die Maßnahme kann sich also innerhalb nur eines Jahres rechnen.

2. Heizungspumpe tauschen

Alte Heizungspumpen verbrauchen unnötig viel Strom. Eine hocheffiziente Pumpe kostet inklusive Einbau durchschnittlich 300 Euro. Damit lassen sich fast 190 kg CO2 pro Jahr und Kosten von rund 100 Euro vermeiden. Es dauert also im Schnitt drei Jahre, bis sich der Pumpentausch rechnet. Die Förderung von 30 Prozent ist bei diesem Beispiel bereits berücksichtigt.

3. hydraulischer Abgleich

Mit einem hydraulischen Abgleich wird die Heizanlage optimal auf das Gebäude eingestellt. So gelangt genügend Warmwasser zu jedem einzelnen Heizkörper: nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Kosten liegen bei etwa 690 Euro. Die CO2-Emissionen sinken im Schnitt um fast 300 kg, die Heizkosten um 90 Euro pro Jahr. So rechnet sich der hydraulische Abgleich innerhalb von acht Jahren. Auch hier ist die Förderung von 30 Prozent bereits berücksichtigt.

Tipps für Mieter*innen und Eigentümer*innen

1. Warmwasserverbrauch senken

Wer weniger warmes Wasser verbraucht, spart doppelt: Kosten fürs Wasser und fürs Erhitzen. Mit einem Sparduschkopf lassen sich in einem durchschnittlichen Haushalt mit drei Personen rund 380 Euro pro Jahr sparen und fast 640 kg CO2 vermeiden. Sparduschköpfe gibt es ab etwa 20 Euro.

2. richtig lüften

In Übergangszeiten wie Herbst und Frühling wird häufig falsch gelüftet. Dadurch steigt der Energieverbrauch. Durch richtiges Lüften (Durchzug statt Fenster kippen und nicht zu lange) sinken die Kosten in einer durchschnittlichen Wohnung um rund 85 Euro und die CO2-Emissionen um knapp 340 kg pro Jahr.

3. smart heizen

Wenn die Fenster offen stehen oder gar keiner zu Hause ist, sollten die Thermostate herunter gedreht werden. Smarte Thermostate machen das automatisch. So können Sie in einer Wohnung im Schnitt die Kosten jährlich um etwa 70 Euro senken und für fast 270 kg weniger CO2 sorgen.

Erfolg messen und dauerhaft sparen

Sie wollen herauszufinden, wie viel Sie tatsächlich sparen? Dann können Sie entweder auf die nächste Abrechnung für Strom oder Heizenergie warten – oder Sie nutzen regelmäßig Zählerstände und vergleichen die Daten. Am einfachsten geht das mit digitalen Werkzeugen wie...

Damit können Sie dank Klimabereinigung auch Daten zum Energieverbrauch aus milden und durchschnittlichen oder strengen Winterzeiten vergleichen.