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Programmierbare Thermostate: mehr Komfort, weniger Kosten

Thermostat ist nicht gleich Thermostat: Programmierbare Thermostate sorgen für mehr Komfort und weniger Verbrauch. Damit können Nutzer genau eintakten, wann welcher Heizkörper hoch- oder runtergeregelt werden soll.

Programmierbare Thermostate lassen sich leicht einbauen.

Für programmierbare Thermostate sprechen vier Dinge: Sie sparen Energie, sorgen für mehr Komfort, sind nicht teuer und auch von Mietern einsetzbar. Da sie leicht montierbar sind, können sie beim Umzug einfach mitgenommen werden. Nicht geeignet sind programmierbare Thermostate bei Fußbodenheizungen und Wandflächenheizungen sowie Gasetagenheizungen mit elektronischer Regeleinheit. Ist die Gastherme nur manuell zu regeln, können programmierbare Thermostate eingesetzt werden.

 

 

Vorteile programmierbarer Thermostate

  • weniger Energieverbrauch
  • mehr Komfort
  • preiswerte Anschaffung
  • auch für Mieter geeignet

nicht geeignet für

  • Fußbodenheizung
  • Wandflächenheizung
  • Gasetagenheizung mit elektronischer Regelung

Programmierbare Thermostate: die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie funktionieren programmierbare Thermostate?
Mit den Sparhelfern können Sie genau bestimmen, wann welche Heizkörper hoch- oder runterregeln. So wird zum Beispiel das Kinderzimmer nicht unnötig beheizt, wenn die Kleinen in der Schule sind. Dazu kommt ein erheblicher Komfortgewinn: Das lästige Herunterdrehen der Heizkörper beim Verlassen von Haus oder Wohnung entfällt. Wer morgens gern in ein warmes Badezimmer kommt, ohne die ganze Nacht durchheizen zu müssen, kann die Thermostate entsprechend programmieren.

Wie erkenne ich, ob ein herkömmliches Thermostat kaputt ist?
Die Thermostatköpfe lassen sich nur noch mühsam drehen? Oder bleiben die Heizkörper immer gleich warm? Dann wird es Zeit für neue Thermostatköpfe. Mieter können das von ihrem Vermieter einfordern, denn sie haben ein Recht auf funktionierende Thermostate. Ansonsten lassen sich defekte Ventile oder Thermostatköpfe vom Laien nur schwer erkennen. Ein wichtiges Indiz ist das Alter: je älter, desto wahrscheinlicher sind Defekte. Mit dem „ThermostatCheck“ finden Sie in wenigen Minuten heraus, ob sich ein Austausch rechnet. Achten Sie beim Kauf neuer Thermostatköpfe unbedingt darauf, dass diese das Energieeffizienzlabel A führen.

Sind programmierbare Thermostate nicht kompliziert einzurichten?

In Sachen Benutzerfreundlichkeit hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan, wie ein Praxistest des Energiesparclubs zeigt: 11 von 14 Testern möchten die Sparhelfer nicht mehr missen und empfehlen sie vor allem wegen des gestiegenen Wohnkomforts. Unser Tipp: Probieren Sie die Geräte bei einem Händler vor Ort aus. Wer online einkauft, sollte zunächst nur einen Regler bestellen und die Bedienbarkeit prüfen. Für manche Ventile sind zudem Adapter nötig, die jedoch für die gängigsten Hersteller meist beiliegen.

Was kosten programmierbare Thermostate?
Das Angebot an programmierbaren Thermostaten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Günstige programmierbare Thermostate gibt es schon ab 15 Euro, Funkthermostate ab etwa 30 Euro. Achten Sie aber nicht nur auf den Preis: Wichtig sind die speziellen Anforderungen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung. Wer viele Heizkörper hat, sollte zu Funkthermostaten greifen. Damit lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig programmieren und einstellen. Auch auf Zubehör ist zu achten: Tür-/Fensterkontakte erleichtern zum Beispiel das Lüften. Sie senden bei geöffneten Fenstern oder Türen ein Signal an das Thermostat, das dann automatisch runterregelt. Spezielle USB-Sticks ermöglichen das bequeme Programmieren am PC oder den einfachen Wechsel unterschiedlicher Wochenprogramme, zum Beispiel fürs Arbeiten im Schichtdienst. Neben dem Plus beim Komfort gibt es durch programmierbare Thermostate auch ein Minus bei den Heizkosten – laut Stiftung Warentest sind Einsparungen in Höhe von zehn Prozent möglich. So rechnet sich die Investition innerhalb weniger Jahre.

Programmierbare Thermostate im Praxistest

Programmierbares ThermostatventilLange waren programmierbare Thermostate nur etwas für Spezialisten. Schon seit Ende der 70er Jahre gibt es die kleinen Sparhelfer. Doch hohe Preise, kaum Möglichkeiten zum Einstellen und schlechte Bedienbarkeit schreckten viele Nutzer ab. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Die Preise sind stark gefallen. Selbst Discounter bieten programmierbare Thermostate inzwischen zu Sonderpreisen an, so dass sich die Geräte schnell rechnen. Und das Einstellen fällt dank großer Displays oder PC-Anbindung nun deutlich leichter, wie ein Praxistest des Energiesparclubs gezeigt hat.
co2online hatte die Nutzer des Energiesparkontos Ende 2010 zu einem Praxistest verschiedener Geräte aufgerufen. 14 Haushalte aus ganz Deutschland nahmen daraufhin Produkte von ELV und EUROtronic unter die Lupe: Das Fazit fiel überwiegend positiv aus: 11 von 14 Nutzern empfehlen die programmierbaren Thermostate – vor allem wegen des gestiegenen Wohnkomforts.
 

Doch programmierbare Thermostate erhöhen nicht nur den Komfort, sondern helfen auch beim Sparen. Das durchschnittliche Sparpotenzial für die Heizkosten liegt bei und acht Prozent an. Wer einen hydraulischen Abgleich machen lässt, kann also mit den programmierbaren Thermostaten noch mehr aus seiner Heizung herausholen. Denn dann werden die Räume nicht nur gleichmäßig warm, sondern auch noch im gewünschten Zeitraum – und nicht vorher oder nachher.

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Kommentare:

Andreas Braun / "Meine Heizung kann mehr" schrieb am 02.04.2013

Hallo AllgHans,

vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihren kurzen und informativen Erfahrungsbericht. Unsere Partnerkampagne "Energiesparclub" hat ebenfalls programmierbare Thermostate unter die Lupe genommen und auf Alltagstauglichkeit getestet. Die Erfahrungsberichte der Nutzer finden Sie hier: http://www.energiesparclub.de/themenspezial/richtig-heizen/praxistest-programmierbare-thermostate/index.html

Herzliche Grüße
Andreas Braun

AllgHans schrieb am 31.03.2013

Ich hab mir die abgbildeten "Comet" Regler im Sonderangebot gekauft. Dazu den Stick. Schlecht bei den Teilen ist das Display: Man kann nur mit Taschenlampe und Lupe die Zahlen erkennen. Meist sind die Heizkörper ja unter dem Fensterbrett!!
Mit viel Üben kann man aber dann genau "seine" Wunschzeiten und Wärme einstellen. Etwas wackelig sind die Dinger am Heizkörper. Das dürfte aber an den Plastikringen liegen. Aber wer stellt da schon ständig ein? Ich hab es nacht ca. einer Woche geschafft.

Steffen schrieb am 16.11.2012

Programmierbare Heizregler sind eine super Erfindung. Die Algorithmen funktionieren in den meisten Fällen tadellos. Das Erkennen von offenen Fenstern hingegen funktioniert nur in Verbindung mit entsprechenden Sensoren am Fenster ...
Ich glaube aber nicht, dass man damit 30% Heitkosten sparen kann. Da versprechen die Hersteller zu viel. Man muss auch andere Spartipps beachten... Ich bin ja mal auf die ersten Nebenkostenabrechnung gespannt. Habe meine Regler erst seit wenigen Wochen, möchte diese aber jetzt schon nicht mehr missen.